Remscheid liegt auf rund 365 Metern über NN und ist geprägt von den stark bewegten Topografien des Bergischen Landes. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Höhenrücken und tief eingeschnittene Bachtäler, was zu einer außerordentlich heterogenen Baugrundsituation führt. Die geologische Karte zeigt hier vor allem devonische Grauwacken und Tonschiefer, die von unterschiedlich mächtigen Verwitterungs- und Hanglehmdecken überlagert werden. Ohne eine stichhaltige Untersuchung des Untergrunds ist jede Baumaßnahme mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Der Korngrößenanalyse kommt hier eine Schlüsselrolle zu, denn schon kleine Änderungen im Feinkornanteil der Verwitterungsböden beeinflussen das Verhalten unter Last fundamental. Planer, die in Remscheid bauen, benötigen verlässliche Kennwerte, und genau hier setzt die Drucksondierung als zerstörungsfreies, kontinuierliches Aufschlussverfahren an. Mit der CPT-Technik als Rückgrat der Baugrunderkundung lassen sich riskante Überraschungen während der Bauphase systematisch ausschließen.
Ein lückenloses CPT-Profil ersetzt in den verwitterungsanfälligen Böden Remscheids oft mehrere kostspielige Bohrungen und liefert eine objektive, reproduzierbare Datenbasis für den Standsicherheitsnachweis.
