Mit über 110.000 Einwohnern und einer Höhenlage, die zwischen dem Morsbachtal und den Höhen des Hohenhagens pendelt, stellt Remscheid besondere Anforderungen an jede Verkehrsfläche. Der jährliche Niederschlag von teils über 1.200 mm und die topografisch bedingten Hangneigungen machen die Korngrößenanalyse des anstehenden Verwitterungslehms oft zum ersten entscheidenden Schritt. Wir begleiten Bauvorhaben vom Parkplatz eines mittelständischen Werkzeugherstellers bis zur Zufahrt eines Logistikzentrums im Gleisdreieck. Ein flexibler Oberbau aus mehreren Asphaltschichten auf ungebundener Tragschicht verteilt die Last in die Tiefe – aber nur, wenn der Untergrund mitspielt. Genau hier setzt unsere Arbeit an: Wir verbinden geotechnische Realität mit rechnerischer Dimensionierung, damit die Fahrbahn auch nach dem zehnten bergischen Winter noch plan liegt.
Die Mehrschichttheorie von Burmister ist die rechnerische Grundlage – aber erst die lokale Kenntnis des bergischen Tonschiefers macht die Bemessung wirklich standsicher.
