Remscheid liegt auf einer Höhe zwischen 100 und 370 Metern über NN, ein Stadtgebiet, das von tiefen Taleinschnitten und den typischen Höhenrücken des Bergischen Landes geprägt ist. Diese Topografie stellt die Baugrundvorbereitung vor besondere Herausforderungen. Die Bemessung der Rütteldruckverdichtung liefert hier den rechnerischen Nachweis, dass heterogene, oft mit Schieferverwitterung durchsetzte Böden die geforderte Tragfähigkeit erreichen. Ohne eine standortspezifische Auslegung nach DIN EN 14731 bleibt die Verdichtungswirkung spekulativ. In Remscheid kombinieren wir Sondierergebnisse mit einer konservativen Setzungsprognose, um das Raster und die Tiefe der Verdichtungspunkte exakt zu bestimmen. Ergänzend dazu nutzen wir die CPT-Versuch, um die Lagerungsdichte vor und nach der Verdichtung kontinuierlich zu bewerten. Für die Baugrubensicherung in Hanglagen von Lüttringhausen oder Lennep ist zudem die Boschungsstabilitat ein entscheidender Faktor, der bereits in die Verdichtungsplanung einfließt.
Eine korrekt bemessene Rütteldruckverdichtung kann die Setzungsdifferenzen im Remscheider Baugrund um bis zu 70 Prozent reduzieren.
